Kunst ist in der Lage, Inklusion auf allen Ebenen unmittelbar sichtbar zu machen. The ART of INCLUSION ist mein Angebot als autistische Künstlerin – eine von 67 Millionen Autist/innen – an die Gesellschaft, sich der Herausforderung des Mitmensch-Seins mit autistischen Menschen zustellen. Es ist eine Einladung an einem Gemeinschaftswerk teilzuhaben und sich auf mich und meine Kunst einzulassen. Persönlichkeiten aus Kultur, Politik und Wissenschaft werden eingeladen, gemeinsam mit mir der Inklusion, im Sinne des lateinischen Ursprungs des Einschlusses und der Dazugehörigkeit,einen Schritt entgegen zu gehen. Ein Blatt Aquarellpapier wird zum Ort der Begegnung. Zwei Bilder werden ein Gemeinsames. Die unterschiedlichenErgebnisse zeigen, wovon die Gesellschaft noch weit entfernt ist: Toleranz, Akzeptanz und Inklusion autistischer Menschen ist keine Illusion.Die Ausstellung The ART of INCLUSION war bisher in Leipzig und im Oktober 2011 während der 13. Bundestagung von Autismus Deutschland e. V. mit demTitel »Menschen mit Autismus – auf dem Weg zur Inklusion« im CCH in Hamburg zu sehen. Weitere Stationen waren 2012 das Neue Rathaus in Leipzig, der TEACCH Kongress in Mainz,  das Tapetenwerk Leipzig  und die Martin-Luther-Universität in Halle. 2013 werden die AoI Bilder in Göttingen und in der Galerie der Sächsischen Landesdirektion in Dresden zu Gast. 2014 waren die Bilder zweimal Dresden, im Kleist-Haus in Berlin und im Augusteum in Leipzig. Von Januar bis März 2015 waren alle 100 Bilder in der Galerie Kugel in Naunhof zu sehen. Im April 2015 machte eine Auswahl Station in der Evangelischen Fachakademie in der Lutherstadt Wittenberg.  Außerdem gab es ganz wundervolle Bilder im Nachbarschaftsheim Schöneberg e.V. in Berlin zu sehen. Im Januar 2016 waren die Bilder wieder in Leipzig zu sehen, nämlich im Leipziger Stadtarchiv. Vielleicht sehen wir uns im Frühjahr 2017 in Delitzsch zur nächsten Ausstellung von The Art of Inclusion?

 

English: Art is able to make inclusion visible. The ART of INCLUSION is my offer as an autistic artist – and one of 67 million autists – to society to face up the challenge of being fellow citizens to autistic people. It is an invitation to be part of a project which unites two people no matter how different they might be. I invite people from all walks of life to meet me and my art…artists, scientists, politicians, authors and people from the street are all asked to take a step towards inclusion. A sheet of aquarelle paper becomes a place of a very personal encounter. Two pictures become one. The very different results show something from which society is still very far away: tolerance, acceptance and inclusion of autistic people is no illusion! There have been many exhibitions so far – the pictures have been shown all around Germany: Leipzig, Dresden, Berlin, Halle, Göttingen and Mainz. In 2015 all 100 pictures were on show in the Galerie Kugel in Naunhof and also in Lutherstadt Wittenberg. More exhibitions are planned.

Auch die Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen Verena Bentele hat für The Art of Inclusion gemalt. Ich habe ihr ein haptisches halbes Gesicht zukommen lassen und hier ist das Ergebnis. Inklusion kennt keine Grenzen. Zu sehen ist dieses Bild bis zum 27. Juni 2014 im Kleisthaus in Berlin mit 40 weiteren Gemeinschaftswerken aus den letzten 4 Jahren. 

Pressestimmen

Ich werde oft gefragt, wie Art of Inclusion eigentlich funktioniert ? Die beste Antwort gibt Künstlerin Ulrike Hirsch, die die Enstehung "unseres" Art of Inclusion Bildes in 27 Bildern dokumentierte. Schaut selbst, was dabei herausgekommen ist. Mehr über Ulrike Hirsch erfahrt ihr auf http://www.ulrike-hirsch.de/