The Art of Poetry / DichtKunst by Bareface

On my way 2011 On my way 2011

Run from you

 

They always quietly enter my life

and slowly begin to take it apart

cuttting through me with a knife

and ending it suddenly with tearing out my heart.

 

Despite all I go on living all over again

carefully keeping all the pain inside

yet the breakdown is only a question of when

never know where to run, where to hide.

 

Like a hunted animal, a stalked creature

I keep changing direction and intent

suffering is one hell of a teacher

so when you came, I thought you were heaven sent.

 

You mean good, I am sure you do

but you can´t reach me where I have withdrawn to.

 

 

 

Die Suche

Ich laufe seit Stunden durch die Stadt,

die keine Augen für mich hat.

Ich renne wiedermal weg vor mir,

zick zack, wie ein verängstigtes Tier.

Doch ich scheine kein Aufsehen zu erregen,

zu beschäftigt sind die Menschen auf ihren Wegen.

Für ein paar Stunden versuche ich zu ihnen zu gehören,

einfach dabei zu sein, ohne zu stören.

Nur manchmal treffen sich unsere Blicke für einen Moment.

Sekunden nur, bis man merkt, dass man sich nicht kennt.

Ich haste weiter auf meiner Reise

                                                                             lass die Welt hinter mir, mehr und mehr, ganz leise

                                                                             niemand wird es merken oder mich hindern am gehen

                                                                             aber das schlimmste ist, keiner wird es je verstehen.

the whiter shade of dark 2011 the whiter shade of dark 2011

The whiter shade of dark

 

still here, still hanging on

even though everyone else seems gone

still here, maybe a little tense

even though nothing makes sense

 

still here, listening to my own silent words

even though they come from where it hurts

still here, still a believer deep inside

even though there´s soon nowhere to hide

 

still here, still strong

even though I know it´s all wrong

still here, still the dreamer deep down

even though this spells the end of the clown

 

still here, still feelings are reaching me

even though through the tears I cannot see

still here, still keeping bad thoughts away

even though I know I will loose one day.

 

For now I am still here,

                                                                                                still seeing the whiter shade of fear

 

 

 

How can I cross over to you?

Please just tell me what I have to do.

I´d do it, but I don´t know how.

So tell me and I´ll do it now.

 

How can I reach you where you are?

From where I am, it seems so very far.

Show me a way to get to you,

to rescue you is all I want to do.

 

How can I help, what can do?

I am trying hard, but I haven´t a clue.

I don´t ever want to let go of you,

Please trust me, it is true.

 

You mean the world to me, my friend

and with every message that I send.

I want you to believe me a little bit more

until one day you are able to open that door.

 

I will be right there waiting in front of it,

I´ll have it ready, my SOS-rescue-kit.

No matter how long it takes for you to find the will to fight

at the end of this tunnel there is a light.

 

 

To Elijah       January 2008

 

The time has come to try your wings,

even though it may seem at any time you could fall.

You´ll feel the most amazing things,

things you can´t imagine if you haven´t flown at all.

 

There is nothing wrong with wanting more.

If you can fly then why not soar?

With all there is why settle for just a piece of the sky?

I can see you, hear you, feel you…now I want to see you fly.

Es wäre schön...

 

Es wäre schön, zusammen zu gehen,

einfach zu glauben, ohne verstehen,

dass diese Welt unsere Gemeinsame sein kann,

wann endlich fangen wir damit an?

Eine Welt, in der keiner alleine sein muss,

dann wäre mit Anderssein endlich Schluss.

Wir hätten, wovon ich schon lange träume,

ein großes Haus und viele bunte Räume,

verbunden durch Flure, Fenster und Türen,

wir würden stolz durch dieses Haus führen.

Einen Platz für jeden böten wir an,

damit jeder so wie er ist sein kann.

Wir hätten Zimmer, groß und klein,

keiner würde weggeschickt, jeder dürfte rein.

Es wäre ein Zuhause für jedermann,

ein Ort, an dem jeder sich sicher fühlen kann.

Ohne Wenn und Aber und Wie und Warum?

Mit Deshalb und Weil und Daher und Darum!

Wir waren getrennt und doch zusammen

zwei, die entgegen der Strömung schwammen.

Beide versuchten wir vor etwas zu flieh´n.

zwei, die immer wieder versuchten weiter zu zieh´n,

Beide hatten wir zu schwer zu tragen,

zwei , die versuchten sich durchs Leben zu schlagen

Beide brauchten wir etwas, doch was, das wussten wir nicht

zwei, die weiter suchten, auch ohne ein Ende in Sicht.

Beide gaben wir die Hoffnung nie auf,

wie Du, nahm auch ich mein Schicksal in Kauf.

In meinem Herzen suchte ich dich

und in deinem Herzen fand ich mich.

Ich bin wieder einmal allein mit mir,

trotz Menschenmasse ist doch niemand hier.

Ich sehe eure Gesichter, jung und alt,

höre jede Stimme, bevor sie verhallt.

Farben, Bewegungen, ein hin und her,

und ich ganz allein in diesem Menschenmeer.

Keiner hört, weil ich nichts sage,

keiner antwortet, weil ich nichts frage.

Keiner schaut, weil ich so nicht existiere in eurer Mitte,

ich verlange nicht viel, hab nur eine Bitte:

Seht, was ich kann, nicht woran ich scheiter,

reicht mir die Hand und helft mir weiter.

Lasst mich Teil sein von euerm Leben,

denn trotz alledem habe auch ich viel zu geben.

Könnt ihr mir sagen, was ihr seht?

Ich möchte wissen, was mir entgeht.

Könnt ihr mir sagen, was ihr hört?

Ich möchte wissen, warum mich das stört.

Könnt ihr mir sagen, was ihr fühlt?

Ich werde davon weggespült.

Könnt ihr mir zeigen, wo der euer Weg lang geht?

Ich möchte, dass jemand meine Hilflosigkeit versteht.

Könnt ihr mir die Hand reichen und mich führen?

Ich möchte statt Angst auch mal Sicherheit spüren!

Könnt ihr erklären, zeigen, helfen, verstehen, einfach da sein?

Trotz aller Anstrengungen schaffe ich es nicht allein.

Könnt ihr verstehen, wer ich bin?

Erst dann macht auch mein Leben plötzlich Sinn.

Mein Selbst        

Das ist mein Selbst, schau es dir an,

das ist es, was ich so gut verbergen kann.

Mein Selbst, das ich hinter dem Ich verstecke,

das nicht raus darf aus dieser strafenden Ecke.

Wie ein ungezogenes Kind erträgt es das,

obwohl es eigentlich Liebe braucht, bekommt es Hass.

Das Selbst, das keinen Platz hat unter den Menschen hier

und doch darauf hofft, verstanden zu werden von dir.

Du sollst mich sehen, wie ich bin,

nicht nur außen, sondern ganz tief innen drin.

Es ist mein Selbst, das ich dir zeige,

das braucht Mut, ich bin nicht feige.

Mein Selbst tritt aus seinem Schatten heraus,

zum ersten Mal verlässt es das Haus.

Aber dieses Selbst braucht Hilfe von außen,

allein kann es nicht überleben da draußen.

Es ist mein Selbst, das du hier siehst

und ich hab Angst, dass du vor mir fliehst

Angst davor, wieder allein zu sein mit mir,

Angst davor, versagt zu haben vor dir.

Angst davor, zu sehr anders zu sein,

diese Angst ist meine größte Pein.

Aber du kannst sie mir nehmen,

nur du ganz allein.                                                           

Und wieder mal sitz ich hier ganz allein mit mir

Und wieder mal ist keiner da im Jetzt und Hier

Und wieder mal weiß ich, dass ich es nicht schaffen werde

Und wieder mal fühl ich mich ganz allein auf dieser Erde.

 

Und doch erwacht immer wieder der Kämpfer tief drin

Und trotz allem sehe ich im Leben einen Sinn

Und deshalb fange ich wieder von vorne an

Und beweise mir selbst, dass ich das kann

 

Aber ich weiß auch, es wird immer wieder so sein,

 und ich weiß, ich bin immer wieder allein

Aber ich spüre, dass ich immer besser werde

 und ich weiß, ich finde meinen Platz auf dieser Erde

Zeit kann niemand für sich behalten

Auch Momente nicht, sie veralten

Minuten, sie lassen sich zählen

Stunden, sie können langsam quälen

Nächte vergehen viel zu schnell,

dann der Tag, es wird wieder hell

Wochen bleiben ihrem Rhythmus stets treu

Jeder Monat trotz Wiederkehr neu

Ein ganzes Jahr verstreicht auf diese Weise

Ein Leben ist eine so kurze Zeitreise

Dann der Tod, der Erlösung verspricht

Am Ende einen Moment lang ein helles Licht

Moments

 

It is just a moment then,

repeated over and over again

yet never the same

which makes a life´s frame.

A single moment can change everything

or leave it as if it was nothing.

Noticed or not,

it sometimes seems I forgot

that the creator is me

I decide what I want to see

I define where I want to go

I choose between high and low

to turn a wrong into a right

as long as I never give up that fight.

to be...even though it´s the harder way

I give up...is so much easier to say

fighting on....for something that might never be

hoping for something.....that I might never see

easy.... dreaming the dream

living it....so much harder, it would seem

what makes it worthwhile is all around

look at everything, hear every sound

taste, smell, feel, take it all in

know who you are within your skin

raise your head and hold it up high

you can cope with the HOW as long as you know WHY.

Ich höre die Stimme, die den Raum um mich füllt,

jedoch ich bin vom Mantel des Schweigens umhüllt.

Über meine Lippen will kein Laut kommen,

die Schreie im Kopf werden nicht vernommen.

Sekunden, vielleicht auch Minuten vergeh´n

bin unfähig auch nur den Kopf zu dreh´n.

Gefangen in einem Körper , der nicht willig ist,

ihn zu befähigen, braucht Kraft und List.

Ungeduldiger wird die Stimme, die da wartet noch immer,

dies macht für mich alles noch viel schlimmer.

Ich werde mir selbst immer mehr bewusst,

hinzu kommt noch Angst und wachsender Frust.

Ich wünsche mich weg von hier, weit weit weg,

aber ohne Kontrolle, komm ich nicht vom Fleck.

Will flüchten, doch weiß nicht, wie und wohin,

Muss ausharren, da wo ich gerade bin.

Dumm stellen, meine einzige Chance,

existiere ab jetzt in einer Art Trance.

So tun als verstünde ich nichts von der Frage,

und dabei spüren, wie ich mal wieder versage.

 

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